Theaterprojekt

DON QUIJOTE DARF NICHT SCHEITERN!
Oder: es geht auch Anders   ...unter Berücksichtigung der Annahme, dass es so nicht weitergeht…

Als Mitteleuropäer sind wir geübt darin, ökonomische, ökologische und soziale Fragen detailliert zu beleuchten. Leider ist uns darüber ein ganzheitlicher Blick auf das Gesamte verlorengegangen.

  • Ist ein würdevolles Leben in der Zukunft möglich?
  • Kann ein aus den Fugen geratenes System noch menschlich vertretbare Antworten geben?
  • Welche Chancen bietet die weltweite Migration?

Eine neue Aufklärung unter den Zeichen von Globalisierung und Datennetz ist längst überfällig und die schöpferischen Qualitäten, die in Jahrtausenden gewonnen wurden, könnten zukünftig für eine lebendige und gerechte Welt genutzt werden. Es geht auch anders!

Politisch und sozial nachhaltige Diskussionen werden nur gelingen, wenn sie auch mit Poesie geführt wird. Mut und Kreativität dafür machen lebendig und wirkliche Innovationen sind nur aus dem gesellschaftlichen Fundament zu erwarten, nicht von der Spitze der Pyramide.

Der öffentliche Raum ist unsere Diskussionsplattform, in Westeuropa ebenso wie in den arabischen Ländern und allen anderen Kontinenten.

Die Zukunft ist offen. Handeln wir also so,
als ob noch alles möglich wäre“
  
   

Hans-Peter Dürr, München, alternativer Nobelpreisträger,
als Schirmherr für unser Projekt angefragt

Phase 1 Herbst 2012

HAMSTERRAD UND INTERVIEWS

Um bei den Änderungsbemühungen nicht sofort wie Don Quijote zu scheitern, beginnen wir erstmal zu spielen und danach, zu fragen. 

Szenen aus dem klassischen Don Quijote von Cervantes und aus aktuellen Texten werden von 14 vielsprachigen SchauspielerInnen gespielt, begleitet von der Musik Ako Karims.

Motto: Es geht auch anders

  • Wie hätte ich das Leben denn wirklich gerne?
  • Was bin ich bereit zu ändern?
  • Was werde ich in Zukunft nicht mehr tun?

Für jeweils zwei Tage entsteht an den verschiedenen Spielstätten ein Ort der Kommunikation, des Ideenaustausches und eines kurzen Innehaltens im Alltag, eine Zone der Entschleunigung. 

In der besten Tradition des Theaters von Molière oder Horvarth werden die Zuschauer an öffentlichen Plätzen unterhalten. Sie sind eingeladen, sich eigene Gedanken zu machen und diese mit anderen zu teilen.

1 Biebrich/Robert-Krekel-Anlage FR 12. & SA 13. Oktober 
2 Hauptbahnhofsplatz MO 15.& DI 16. Oktober 
3  Dern´sches Gelände DO 18.& FR 19. Oktober
Wochentage: zwischen 12-19 Uhr Samstags     10-17 Uhr
- Termine in Planung -